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13.07.2017, 11:03 Uhr Übersicht | Drucken
CDU-Fraktion fragt nach Planungsfortschritt bei Kreisstraße 29
Verkehrs- und Straßenausschuss

An der Kreisstraße 29 am Hengeberg in Halle sind jüngst Ausbesserungsarbeiten vorgenommen worden. Das Anbringen von neuem Asphalt an den abgefahrenen Rändern zwischen dem Kreisverkehr Grüner Weg und der Kreuzung Teichstraße wirft bei der CDU im Kreistag Fragen auf. Darum hat die CDU-Kreistagsfraktion für die nächste Sitzung des Verkehrs- und Straßenausschusses im September eine Anfrage zum Planungsfortschritt an der K 29 gestellt. Bei einem Pressetermin vor Ort haben der Vorsitzende des Verkehrs- und Straßenausschusses, Bernhard Altehülshorst, sowie die Haller Kreistagsmitglieder Elke Hardieck und Detlev Kroos über den Hintergrund der Anfrage informiert.


Was bedeuten die Instandhaltungsarbeiten an der K 29? Danach fragen (v.l.) Detlev Kroos, Bernhard Altehülshorst und Elke Hardieck.
 

„Im Haushaltsplan 2017 des Kreises ist der Ausbau der K29 im Alternativ- Kreisstraßenbauprogramm aufgenommen“, erklärt Kroos. „Dafür sind einschließlich eines Geh- und Radweges 1,3 Millionen Euro vorgesehen. Uns wundert nun, dass trotz des geplanten Ausbaus Instandhaltungsarbeiten durchgeführt worden sind, deren Kosten wir auf 50.000 Euro schätzen.“

„Wir bitten die Verwaltung daher in der nächsten Sitzung des Verkehrs- und Straßenausschusses um die Beantwortung einiger Fragen, die sich durch die neue Situation stellen“, sagt Altehülshorst. „Vor allem möchten wir wissen, ob die Ausbesserungsarbeiten bedeuten, dass der Ausbau der Straße aufgegeben worden ist und ob die Baumaßnahme nun aus dem Alternativ-Kreisstraßenbauprogramm herausfällt.“ Weiter fragt die CDU, ob die Verhandlungen wegen des Eingriffs in das FFH-Gebiet gescheitert sind und nicht weiter fortgeführt wurden. Außerdem möchte die Fraktion wissen, ob eine erneute Planung eines Kreisverkehrs am Knotenpunkt K29/K30 in Betracht gezogen wird, um den Flächenverbrauch zu verringern und ob es geplant ist, den neuen Trassenverlauf näher an die alte vorhandene Trasse heranzurücken.

Beim Ausbau soll die K 29 eine neue Trasse bekommen. Ziel ist es, die engen und schlecht einsehbaren Kurven zu entschärfen. Gefährlich ist die Situation unter anderem für Rennradfahrer, da auf der Kreisstraße auch Schwerlastverkehr verkehrt. Vor der Einmündung in die Teichstraße soll die K 29 in einem großen Bogen verschenkt werden, um dem gesetzlich vorgeschriebenen Kurvenradius zu genügen. Das Problem: Während auf dem nördlichen 1,3 Kilometer langen Teilstück die Grundstücksverhandlungen erfolgreich abgeschlossen sind, waren sie auf dem Stück der letzten 600 Meter bislang erfolglos. Die CDU fordert daher, dass die Grundstücksverhandlungen zügig fortgeführt werden. Ein weiteres Problem ist, dass beim Ausbau etwa 1.500 Quadratmeter FFH-Gebiet betroffen wären.



13.07.2017, 11:05 Uhr


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