CDU-Antrag zum Klimawandel

Die CDU-Kreistagsfraktion will auch im Kreis Gütersloh noch mehr gegen den Klimawandel unternehmen. "Der Kreis Gütersloh hat schon viel für die Natur vor Ort getan", erklärt der Vorsitzende Ludger Kaup. "Die neuesten Zahlen aus dem UN-Bericht zum Klimawandel zeigen aber, dass auf allen Ebenen noch mehr Anstrengungen unternommen werden müssen, um die Folgen des Klimawandels abzumildern. So sieht das Institut für Klimaforschung in Potsdam auch für den Kreis Gütersloh Gefährdungen durch extreme Wetterverhältnisse voraus."

Daher hat die CDU-Kreistagsfraktion für die nächste Sitzung des Umweltausschusses am 13. März 2007 den Antrag gestellt, dass die Kreisverwaltung die wichtigsten Aussagen des Klimaberichtes und die möglichen Konsequenzen für Ostwestfalen-Lippe und den Kreis Gütersloh vorstellt.

Darüber hinaus will die CDU-Fraktion wissen, wo der Kreis Gütersloh bereits heute Klimaschutz praktiziert. Wie sieht es zum Beispiel bei der Reduzierung des CO2-Ausstoßes aus? Welche Aktivitäten gibt es zur Förderung regenerativer Energien? Wie steht es um das energiesparende Verhalten in den Liegenschaften des Kreises? Und welche Fördermöglichkeiten gibt es, die im Zusammenhang mit Energieeinsparungen, CO2-Minderungen und regenerativen Energien stehen? In ihrem Antrag lenkt die CDU das Augenmerk auch auf den Aufbau von innovativen Netzwerken in der Region, die insbesondere Berater, Unternehmer und Forscher in den Bereichen Energieeinsparung und alternative Energien zusammenführen sollen.

Dabei blickt die CDU auch über den Tellerrand hinaus und bittet die Verwaltung um Informationen darüber, ob es beispielgebende Aktivitäten anderer Kreise gibt, die im Kreis Gütersloh aufgegriffen werden können. Ein gutes Beispiel ist hier die Stadt Münster, die sich bereits 1995 verpflichtet hat, den CO2-Ausstoß bis zum Jahr 2010 zu halbieren und seitdem 80 Aktionen und Maßnahmen in den Bereichen Energie, Verkehr, Siedlungsplanung und Landwirtschaft auf den Weg gebracht hat. So fördert die Stadt regenerative Energien, indem sie zum Beispiel öffentliche Flächen für Solaranlagen zur Verfügung stellt und ist schon zweimal als "Bundeshauptstadt im Klimaschutz" sowie mit dem "European Energy Award" in Gold ausgezeichnet worden.

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