Ralph Brinkhaus freut sich auf das Deutschland-Stipendium

Der direkt gewählte CDU-Bundestagsabgeordnete aus dem Kreis Gütersloh, Ralph Brinkhaus, hat die Einführung eines nationalen Stipendienprogrammes – dem Deutschland-Stipendium – begrüßt.
Brinkhaus: „Ich halte dieses Programm trotz des nicht unerheblichen Einsatzes von Bundesmitteln für richtig und wichtig, weil es das Hochschulstudium attraktiver macht.

In Deutschland entscheiden sich noch immer wesentlich weniger junge Menschen für ein Studium als in anderen Ländern. Diese Quote müssen wir erhöhen – auch um dem Fachkräftemangel begegnen zu können, der uns bevor steht und den viele Unternehmen schon jetzt spüren.“ Brinkhaus betrachtet höhere, vor allem aber zielgerichtete Investitionen in die Bildung von jungen Menschen als wichtigste Zukunftsinvestition, denn: „Gut ausgebildete, motivierte und kreative Menschen machen Deutschland für Unternehmen interessant und unser Land damit wettbewerbsfähig.“

Ab dem Sommersemester 2011 haben leistungsstarke Studenten die Möglichkeit, 300 Euro monatlich ausgezahlt zu bekommen – 150 Euro zahlt der Bund, den restlichen Betrag muss die jeweilige Hochschule von privater Seite einwerben. Für die Kosten, die der Hochschule beim Einwerben dieser Mittel entstehen, erhält sie vom Bund eine Pauschale. Mittelfristig sollen acht Prozent der Studierenden – etwa 160.000 junge Menschen – gefördert werden.

Die Kritik von Sozialverbänden und Opposition, dass von dem Programm nur diejenigen profitieren würden, die ohnehin aus reichen Elternhäusern stammen, weist Brinkhaus zurück: „Anders als das Bafög ist der Erhalt des Deutschlandstipendiums tatsächlich nicht an das Einkommen der Eltern, sondern allein an die Studienleistungen der jungen Menschen gebunden. Ich glaube nicht, dass nur Kinder aus reichen Elternhäusern dieses Kriterium erfüllen, und ich halte diese Einstellung auch für diskriminierend.“ Natürlich würden insbesondere Studierende, die sich ihren Lebensunterhalt ohne Stipendium durch einen Nebenjob finanzieren müssten, von dem Erhalt des Stipendiums profitieren. Brinkhaus möchte daher gerade diese Studierenden ermuntern, sich für das Stipendium zu bewerben. Das Bafög bleibt durch das Deutschland-Stipendium unangetastet. Die Mittel können ergänzend bezogen werden, so dass eine Unterstützung bis zu 970 Euro monatlich aus beiden Töpfen möglich ist.  

Das nationale Stipendienprogramm ist bislang vom Kabinett beschlossen worden; die Zustimmung des Bundestags steht noch aus, gilt aber als sicher. Für Ralph Brinkhaus jedenfalls steht die Zustimmung außer Frage.

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