Kreis Gütersloh wird Optionskommune

Betreuung der Langzeitarbeitslosen in Eigenregie

31.03.2011 | CDU Kreisverband Gütersloh

Der Kreis Gütersloh wird ab dem 1. Januar 2012 Optionskommune und die Langzeitarbeitslosen im Kreis dann alleine betreuen – vorbehaltlich der Zustimmung des Bundesministeriums. Bisher ist noch die Bundesagentur für Arbeit für die Bewilligung der Regelleistungen zur Sicherung des Lebensunterhalts und die Arbeitsvermittlung zuständig. Ab kommendem Jahr wird dafür der Kreis verantwortlich sein. Das steht nun gut drei Monate nachdem der Antrag abgegeben worden ist fest.

In NRW konnten lediglich acht Kreise und Städte den Zuschlag erhalten, es gab aber doppelt so viele Bewerber. Landrat Sven-Georg Adenauer zeigte sich erfreut, dass das Konzept des Kreises bei der Landesregierung Anerkennung gefunden hat. Auf 278 Seiten hatte die Kreisverwaltung gegenüber der Landesregierung dargelegt, wie sie künftig ohne die Agentur für Arbeit die Leistungen erbringen will, die aktuell im Jobcenter GT aktiv Kreis Gütersloh gemeinsam mit der Agentur für Arbeit erbracht werden. Die Kreisverwaltung geht davon aus, trotz der guten Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit, diese Aufgabe in Eigenregie und in enger Abstimmung mit den Kommunen noch besser als bisher bewältigen zu können.
 
Der Kreis hat bereits vier große Handlungsfelder und strategische Ziele definiert, um für eine umfassende Arbeitsmarkt-, Bildungs- und Sozialpolitik zu sorgen: Weiterentwicklung und Fallmanagement, optimierte Organisation, vernetzte Kommunen und Akteure sowie optimierte Finanzen.
 
Von den 15 Antragstellern in NRW wird das Land für die acht verfügbaren Plätze außer dem Kreis Gütersloh folgende Bewerber vorschlagen: die Kreise Lippe, Recklinghausen, und Warendorf, die kreisfreien Städte Wuppertal, Essen, Solingen, Münster.


Hier geht es zur Pressemitteilung der Kreisverwaltung
31.03.2011, 11:11 Uhr