Ralph Brinkhaus besucht die Waldorfschule in Friedrichsdorf

Frank Winter, Ralph Brinkhaus und Mattias Strehlow vor den Werkstätten
Frank Winter, Ralph Brinkhaus und Mattias Strehlow vor den Werkstätten
Die 1991 auf dem Gelände der ehemaligen Hauptschule in Friedrichsdorf gegründete Waldorfschule unterrichtet derzeit in 13 Jahrgangsstufen mehr als 400 Schüler. Im Rahmen eines Informationsbesuches sprach Ralph Brinkhaus mit dem Geschäftsführer des Schulvereins der Waldorfschule, Mattias Strehlow, und mit Frank Winter aus dem Lehrerkollegium.

Waldorfschulen zeichnen sich u. a. dadurch aus, dass sie bereits ab der ersten Klasse die Fremdsprachen Englisch und Französisch unterrichten. Ralph Brinkhaus verfolgte interessiert eine Englischstunde der zweiten Klasse. Die Schüler der Klasse stellten anschließend Fragen an den Bundestagsabgeordneten. Insbesondere die Kleiderordnung war von großem Interesse. Verabschiedet wurde Brinkhaus von der Klasse mit einem selbst erstellten Heft für die Bundeskanzlerin Angela Merkel. Dort hatten die Schülerinnen und Schüler in Wort und Bild dargestellt, was sie als Bundeskanzler in Angriff nehmen würden. Neben Gummibärchen für alle und die ständige Vergabe der Fußball-WM nach Deutschland spielte auch der Wunsch nach ersten Themen wie der Weltfrieden eine große Rolle.

Beim anschRalph Brinkhaus mit dem Klassenlehrer Frank Winter in der Klasse 2ließenden Rundgang besichtigte Ralph Brinkhaus u. a. die 2001 neu erbauten Werkstätten. Dort werden eine Vielzahl an praktischen und künstlerischen Fächern unterrichtet. 

Ralph Brinkhaus mit dem Klassenlehrer Frank Winter in der Klasse 2

Matthias Strehlow und Frank Winter informierten dann über die Abschlussmöglichkeiten an der Schule: Die mittlere Reife ist ebenso wie das Abitur möglich. Nach zwölf Jahren erwerben die Schüler den Waldorfabschluss. Vor der Vergabe dieses Abschlusses müssen neben den regulären Unterrichtsanforderungen ein Forst-, Landwirtschafts-. Landvermessungs-, Handwerks- und Sozialpraktikum erbracht werden. Die Vertreter der Waldorfschule bedauerten, dass bei der Abiturnote die Abschlussprüfungen ein weit höheres Gewicht haben als an staatlichen Schulen. Die Leistungen der Schüler in der Schulzeit bleiben hierbei leider unberücksichtigt.

Ralph Brinkhaus zeigte sich beeindruckt vom großen Engagement der Lehrer und der Eltern an der Waldorfschule, ohne die eine Schule in freier Trägerschaft nicht existieren könne. „Die Waldorfschule in Friedrichsdorf ist ein wichtiger Baustein der vielfältigen Schullandschaft als Standortfaktor im Kreis Gütersloh“, so Brinkhaus.

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