Jobcenter Halle: zweckmäßig, freundlich und wirtschaftlich

CDU-Kreistagsfraktion besichtigt Neubau

Die Architektinnen Andrea Litzke und Birgit Melisch mit Detlev Kroos, Ingo Kleinebekel, Arnold Weßling, Dr. Heinrich Josef Sökeland, Hendrik Schaefer und Peter Westerbarkei.
Die Architektinnen Andrea Litzke und Birgit Melisch mit Detlev Kroos, Ingo Kleinebekel, Arnold Weßling, Dr. Heinrich Josef Sökeland, Hendrik Schaefer und Peter Westerbarkei.
Am 11. Juli 2011 hatte der Gütersloher Kreistag auf Initiative von CDU und FDP den Beschluss gefasst, in Halle ein eigenes Verwaltungsgebäude für das neue Jobcenter zu errichten. Die neuen Räume waren notwendig geworden, weil der Kreis im Rahmen der Optionskommune seit Januar dieses Jahres alleine für die Betreuung langzeitarbeitsloser Menschen zuständig ist. Genau ein Jahr später steht der Bau und wird Ende August bezugsfertig sein. Die CDU-Kreistagsfraktion hat jetzt bei einem Besuch in Halle das neue Jobcenter besichtigt.

„Der Neubau ist zweckmäßig, freundlich und sehr transparent gestaltet“, freut sich Dr. Heinrich Josef Sökeland, der Vorsitzende der CDU-Kreistagsfraktion. „Uns als Politikern liegt besonders auch die Wirtschaftlichkeit des Gebäudes am Herzen. Die Baukosten waren mit rund 1,6 Millionen Euro kalkuliert und diese Summe wird nach dem jetzigen Stand auch eingehalten. Damit bestätigt sich unsere Annahme, dass der Bau eines eigenen Gebäudes wirtschaftlicher ist als eine Anmietung.“
 
Bei einer Nutzungsdauer von 50 Jahren entstehen Gebäudekapitalkosten in Höhe von durchschnittlich rund 60.000 bis 70.000 Euro pro Jahr. Die vergleichbare Kaltmiete bei einer Anmietung hätte sich auf rund 90.000 bis 100.000 Euro pro Jahr belaufen. „Durch den Bau des eigenen Gebäudes erzielen wir also eine jährliche Ersparnis von rund 30.000 Euro“, so Sökeland. „Hinzu kommt, dass die jährlichen Gebäudekosten im Wesentlichen über das Verwaltungskostenbudget des Bundes finanziert werden können und insoweit lediglich in Höhe eines kommunalen Eigenanteils von 15,2 Prozent über den Kreishaushalt finanziert werden.“
 
Das neue dreigeschossige Gebäude besitzt eine Gesamtnutzfläche von 1.200 Quadratmetern und liegt verkehrsgünstig direkt im Innenstadtbereich in unmittelbarer Nähe des Busbahnhofes. Es verfügt über einen hohen ökologischen Standard und erfüllt grundsätzlich die Anforderungen aus der Energieeinsparverordnung
(EnEV) 2012. So besitzt das Jobcenter zum Beispiel Dreifachverglasung und eine Photovoltaikanlage.

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