Regionalstellen sind zu teuer und überholt

Ludger Kaup, Vorsitzender der CDU-Kreistagsfraktion Gütersloh, rückt die Kritik von den Grünen und Helga Lange an der Schließung der Regionalstellen Frau und Beruf durch das Land ins richtige Licht: "Für die Landesregierung gehört eine moderne Gleichstellungspolitik zu den wichtigsten Aufgaben", sagt Kaup. "Darum betreiben die Grünen mit ihrer Kritik an der Schließung der Regionalstellen ein falsches Spiel."

"Die Regionalstellen sind inzwischen zu teuer, vor allem, weil es eine ganze Vielzahl anderer und neuer Angebote gibt, die deren Aufgaben wahrnehmen", so Kaup. "Die Regionalstellen hatten ihre Zeit und haben gute Arbeit geleistet. Angesichts der prekären Haushalts- und Schuldensituation des Landes können wir uns aber keine Doppelstrukturen leisten. Wir stehen mit einer rot-grünen Erblast von 112 Milliarden Euro Schulden in Nordrhein-Westfalen da. Täglich zahlt das Land rund 13 Millionen Euro Zinsen und Tilgung! Das Ziel der CDU/FDP-Regierung ist der Ausstieg aus der Schuldenfalle; wir wollen die Neuverschuldung schrittweise auf Null zurückführen. Niemand, der eine seriöse Finanzpolitik von uns erwartet, kann verlangen, dass wir alle ideologisch motivierten rot-grünen Spielwiesen weiter finanzieren, wenn bessere Lösungen vorhanden sind.

Unsere Politik hat nichts mit „Frauen an den Herd“ zu tun, wie Helga Lange sagt. Im Gegenteil! Es gibt zahlreiche neue bestehende und geplante Projekte aus dem Familienministerium: Wiedereingliederung nach familienbedingter Berufsunterbrechung, Mentoring-Angebote, Förderung von Unternehmertum von Frauen, Projekte für Frauen in Naturwissenschaft und Technik und vieles mehr. Die Vermeidung von Doppelarbeit und die Optimierung der Strukturen sind Beiträge, um Kosten zu sparen. Denn durch den Schuldenabbau gewinnt Nordrhein-Westfalen wieder finanziellen Handlungsspielraum und er entlastet die Generation unserer Kinder."

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