In unionsgeführten Ländern geht es Familien besser

"Die CDU meint es ernst mit der Familienpolitik und kann das auch durch Fakten beweisen", sagt Ludger Kaup, Chef der CDU-Fraktion im Gütersloher Kreistag. "So gibt es in den unionsgeführten Ländern zum Beispiel mehr Kindergartenplätze und bessere Ganztagsbetreuung als in den SPD-geführten Ländern."

Im CDU-regierten Saarland zum Beispiel ist das letzte Kindergartenjahr vor dem Schuleintritt für die Eltern kostenfrei. Zusätzlich zu den bestehenden Angeboten von Kindertageseinrichtungen und Schulen ist im Saarland ein freiwilliges flächendeckendes Ganztagsangebot eingeführt worden. Von den westdeutschen Ländern hat Baden-Württemberg die meisten Kindergartenplätze. Außerdem zahlt Baden-Württemberg ein Landeserziehungsgeld. Mit seiner familienpolitischen Offensive steckt das Land Hessen mehrere Millionen Euro zusätzlich in die Betreuungsangebote für Kinder unter drei Jahren und für Schulkinder. So werden zum Beispiel die Öffnungszeiten in den Kinderbetreuungseinrichtungen erweitert und das Netz der individuellen Betreuung durch Tagesmütter vergrößert. In Hamburg hat jedes Kind unter drei Jahren berufstätiger Eltern einen Rechtsanspruch auf einen Krippenplatz oder auf Tagespflege. Mit Hilfe des Landes haben in Niedersachsen die Kommunen und freien Träger in den letzten Jahren landesweit etwa 80.000 neue Plätze in Kindertageseinrichtungen geschaffen. Etwa ein Fünftel der Kindergartenkinder kann jetzt ganztags im Kindergarten betreut werden. Bei der Betreuung von Kindern unter drei Jahren und bei der Hortbetreuung steht Bayern an der Spitze der westlichen Flächenländer. Mit einem Versorgungsgrad von 99,1 Prozent kann nahezu jedem Kind in Bayern ein Kindergartenplatz angeboten werden.

"Wir wollen auch Nordrhein-Westfalen zum Land der Kinder und Familien machen", sagt Kaup. "Das Ziel der CDU: Nordrhein-Westfalen soll das kinder- und familienfreundlichste Bundesland werden. Die Landesregierung gibt in diesem Jahr über 260 Millionen Euro mehr Geld für Kinder, Jugend und Bildung aus als 2005. Wir haben mit dem Aufbau von 250 Familienzentren begonnen, bis zum Jahr 2010 sollen es 3.000 sein. Der Kreis Gütersloh hat mit dem Familienbericht und der Einrichtung seiner Familienzentren hier eine Vorreiterfunktion. Die Landesregierung wird die Kinder- und Jugendarbeit in den kommenden Jahren mit rund 75 Millionen Euro jährlich fördern und hat hier die Mittel nicht wie in vielen anderen Bereichen gekürzt. Die Träger erhalten Verlässlichkeit, da die Mittel in dieser Höhe bis 2010 zugesichert werden."

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