EU stärkt Agrarforschung

Die Agrarforschung in Europa soll durch 1,9 Milliarden Euro EU-Mittel gestärkt werden. Mit dieser Entscheidung im Rahmen des EU-Forschungsrahmenprogramms untermauert das Europäische Parlament die wachsende Bedeutung der Forschung in der Landwirtschaft.

"Das umfassende Konzept trägt den Herausforderungen der Agrarforschung in einem eigenen Kapitel 'Lebensmittel, Landwirtschaft und Biotechnologie' Rechnung", erklärt Arnold Weßling, CDU-Sprecher im Umweltausschuss des Kreises und Vorsitzender des Landwirtschaftlichen Kreisverbandes Gütersloh. "Darüber hinaus wird die Agrarforschung auch im Rahmen der Energieforschung und der Umweltforschung behandelt. Es ist sehr positiv für die europäische Landwirtschaft, dass sich die EU-Förderprogramme nun auch auf innovative Technologien, nachwachsende Rohstoffe und Bioenergie erstrecken. Bisher war die Agrarforschung fast ausschließlich auf Lebensmittelqualität und Lebensmittelsicherheit beschränkt." Die 1,9 Milliarden Euro stehen für die Themenbereiche Lebensmittel, Landwirtschaft und Biotechnologie für die Finanzperiode 2007 bis 2013 zur Verfügung. Parallel zum Forschungsrahmenprogramm erarbeitet die EU-Kommission derzeit die Arbeitsprogramme, die als Basis für die Ausschreibungen ab 2007 dienen. "Auch innovative Projekte und Pilotvorhaben im Kreis Gütersloh haben jetzt gute Voraussetzungen, europäische Forschungsgelder zu akquirieren. Diese Chance darf an der Landwirtschaft im Kreis Gütersloh nicht vorübergehen. Innovative Pilotbetriebe der Landwirtschaft sowie agrarwissenschaftliche Institute sollten sich bereits jetzt auf die Forschungsschwerpunkte einstellen", appelliert Weßling.

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