Bereits zum zweiten Mal fungiert das Konrad Adenauer Haus der CDU nach seiner modernen Umgestaltung als Kunstgalerie. Am Sonntag ist bei einer Vernissage die Ausstellung der in Halle lebenden Künstlerin Barbara Völkner eröffnet worden. Die Rede anlässlich der Ausstellungseröffnung hielt die stellvertretende Landrätin Elke Hardieck. Hardieck lobte die Ausgeglichenheit von Realismus und Abstraktion in Völkners großformatigen Stadtansichten. Die Bilder der Künstlerin entstanden in den letzten zwei Jahren nach Reisen in die Städte Venedig und New York.
Blumen zur Ausstellungseröffnung gab es für die Künstlerin (l.) von der stellvertretenden Landrätin Elke Hardieck.Das Malen des Erlebten bedeutet für Völkner ein Eintauchen in die besonderen Momente ihrer Reisen. So ist der Eindruck der in grelleren Farben dargestellten Straßenschluchten von New York ebenso überzeugend wie die in gedeckten Tönen gehaltenen melancholischen Ansichten Venedigs, mit typischen Motiven wie Brücken, Grachten und Stadtpalästen. In der Ausstellung sind auch die so genannten „Lebenskarten“ zu sehen, die die 62-jährige Künstlerin entworfen hat. Sie enthalten auf Spielkartenformat positive Lebensweisheiten. Ihren Einsatz finden die Karten, die bereits ins Englische übersetzt wurden, mit großem Erfolg auch in der therapeutischen Praxis. Interessierte können die Ausstellung „Stadtwelten, New-York – Venedig“ bis zum 21. Februar 2014 jeweils werktags von 9 bis 17 Uhr in der CDU-Kreisgeschäftsstelle, Moltkestraße 32, 33330 Gütersloh, besichtigen. Der Eintritt ist frei.