Koordinierungsstelle für Gesundheitswirtschaft wird konzipiert

CDU-Antrag

Die Gesundheitswirtschaft hat sich in den letzten Jahren zu einem der bedeutendsten Wachstumsfelder entwickelt, auch im Kreis Gütersloh. Vielerorts ist sie ein zentrales Hand­lungsfeld regionaler Strukturpolitik. Daher hat der Gesundheitsausschuss auf Antrag der CDU-Kreistagsfraktion die Verwaltung damit beauftragt, ein Konzept für eine Koordinierungsstelle der Gesundheitswirt­schaft im Kreis Gütersloh zu entwickeln. Wenn das Konzept Zustimmung findet, könnte die Koordinierungsstelle Anfang Juli 2016 ihre Arbeit aufnehmen. Dafür werden vorsorglich 25.000 Euro mit Sperrvermerk in den Kreishaushalt eingestellt.

Lässt auf Antrag der CDU eine Koordinierungsstelle für die Gesundheitswirtschaft im Kreis Gütersloh prüfen: Fraktionsvorsitzender Dr. Heinrich-Josef Sökeland.Lässt auf Antrag der CDU eine Koordinierungsstelle für die Gesundheitswirtschaft im Kreis Gütersloh prüfen: Fraktionsvorsitzender Dr. Heinrich-Josef Sökeland.

Neben direkten Akteuren wie Krankenhäusern, Arzt­praxen oder Pflegeeinrichtungen haben verschiedenste Wirtschaftszweige in der Quer­schnittsfunktion Anteil an der Gesundheitswirtschaft. In OWL partizipieren 130.000 Men­schen beruflich an diesem Wirtschaftszweig, im Kreis Gütersloh sind es 18.000, was fast jedem zehnten Arbeitnehmer entspricht. Die Wirtschaftsförderung für den Kreis Gütersloh hatte die Wachstumsperspektiven der Gesundheitswirtschaft aufgegriffen. Auf ihre Initiative hin haben sich Unternehmerinnen und Unternehmer, Experten aus Medizin und Pflege sowie Fachleute aus Politik und Kommunen an einem Prozess zur Entwicklung der Gesundheitswirtschaft im Kreis Gütersloh beteiligt. Unterstützung bei der Entwicklung des Konzeptes der Koordinierungsstelle soll die Verwaltung durch die Zentrale Akademie für Berufe im Gesundheitswesen GmbH (ZAB) und das Zentrum für Innovation in der Gesund­heitswirtschaft OWL (ZIG) erhalten.